Maskenpflicht

Maskenpflicht

Hier folgt alles Wissenwerte rund um das Thema Maske, Mund- und Atemschutz.

In welchen Bereichen gilt die Maskenpflicht?

Die Maskenpflicht besteht – je nach Bundesland – in öffentlichen Bereichen , in denen die
Abstandsregeln nicht immer leicht einzuhalten sind, z. B. beim Einkauf, in Apotheken,
beim Tanken, in Bus und Bahn oder in Ämtern.
 

Warum jetzt doch ein Mund- und Nasenschutz?

Diese Bedeckung stellt zwar keine nachgewiesene Schutzfunktion für die Trägerin oder den
Träger selbst dar, kann bei einer Infektion aber dazu beitragen, das Virus nicht an andere
Menschen weiterzugeben. Denn Tröpfchen, die beim Husten, Niesen oder Sprechen entstehen,
können dadurch gebremst werden. Zusätzlich wird der Mund- / Nasen-Schleimhautkontakt mit
kontaminierten Händen erschwert.

Generell ist es ratsam, zu Gelegenheiten, bei denen sich der empfohlene Abstand zu anderen Menschen
nicht einhalten lässt, vorsorg¬lich eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Denn wenn jeder den anderen schützt, sind alle geschützt! Je weiter die Maßnahmen gegen eine
Verbreitung des Virus gelockert werden, desto mehr müssen die Übertragungswege untereinander
unterbunden werden.

Mund-Nasen-Bedeckungen und medizinische Masken – was ist der Unterschied?

Neben den oft selbst genähten Mund-Nasen-Bedeckungen (sog. community masks) gibt es medizinische
Schutzmasken, so genannte Operationsmasken (OP-Masken) und Partikel-filtrierende Halbmasken, die
ursprünglich aus dem Arbeitsschutzbereich stammen:

  1. Die Mund-Nasen-Bedeckungen werden mittlerweile von Privatpersonen und auch von
    verschiedenen Firmen, wie Textilherstellern, produziert und bilden eine Barriere
    für Speichel und Aerosole zum Schutz des Gegenübers.
  2.  

  3. Die sogenannten Op-Masken werden vor allem im medizinischen Bereich wie Arztpraxen,
    Kliniken oder in der Pflege eingesetzt. Sie können die Verbreitung von Speichel- oder
    Atemtröpfchen der Trägerin oder des Trägers verhindern und dienen primär dem Schutz
    des Gegenübers. OP-Masken zählen zu den Medizinprodukten und erfüllen entsprechende
    gesetzliche Vorschriften.
  4.  

  5. Diese sogenannten FFP2- und FFP3-Masken ( FFP= filtering face piece ) werden in erster
    Linie in Arbeitsbereichen verwendet, in denen sich gesundheitsschädliche Stoffe in der Luft
    befinden.Die Masken halten Schadstoffe und auch Viren ab. Sie gelten als Gegenstand einer
    persönlichen Schutzausrüstung im Rahmen des Arbeitsschutzes.

Kann ich mir selbst eine Maske nähen oder basteln, wenn ich keine Möglichkeit habe, welche zu kaufen?

Natürlich! Die sogenannten Mund-Nasen-Bedeckungen dienen als mechanische Barriere bzw. Bremse für eine Übertragung von Atem-Tröpfchen oder Speichel beim Atmen, Husten oder Niesen und werden aus handelsüblichen Stoffen in unterschiedlichsten Variationen genäht.Im Internet gibt es dazu zahlreiche Näh¬anleitungen und auch Beispiele für eine Herstellung ganz ohne Nähen.

Welcher Stoff ist geeignet?

Geeignet sind dichtgewebte Stoffe, die kochfest sind, also eine Waschtemperatur von mindestens 60°C aushalten. Und natürlich sollte auch durch den Stoff geatmet werden können!

Wie wende ich die Maske richtig an?

Bei der Anwendung der Masken ist es wichtig, dass Nase und Mund bis zum Kinn
abgedeckt sind und die Mund-Nasen-Bedeckung an den Rändern möglichst eng
anliegt.Vor dem Anlegen waschen Sie sich die Hände gründlich.
 

Dann nehmen Sie die Maske an den seitlichen Gummilaschen bzw. Bändern,
legen sie sich über Nase und Mund und festigen Sie sie an den Ohren
bzw.am Kopf.Wenn Sie die Maske noch ein wenig ausrichten wollen,
dann fassen sie Maske bitte nur an den oberen und unteren
Kanten an,um sie in Form zu ziehen.

Die textile Fläche darf weder bei An- noch beim Ausziehen berührt werden!

Bei Abnehmen der Maske gelten die gleichen Vorgehensweisen. Erst die Hände waschen, dann die
Maske per Greifen der Gummilaschen bzw. Bänder vom Gesicht wegziehen und im Mülleimer
entsorgen.Danach wieder gründlich die Hände waschen oder desinfizieren.

Bitte bleiben Sie gesund!

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