Tipps für den Alltag

Die Notfallmappe

In medizinischen Notfällen ist eine gute Vorbereitung wichtig, denn im Ernstfall zählt nicht selten jede einzelne Sekunde. Die wichtigsten Informationen für die richtige Versorgung sofort parat zu haben, ist nicht immer möglich. In Stress und Hektik werden oft die einfachsten Dinge aus der Erinnerung gelöscht. Doch gerade dann ist es wichtig, die persönlichen Gesundheits- und Vorsorgedaten schnell zur Hand zu haben. Dazu gibt es ab sofort eine Notfallmappe. Sie ist gedacht als Information für Angehörige und vor allem für Ärzte und Fachkräfte bei einer Einweisung in ein Krankenhaus.

Auch später im Betreuten Wohnen sind die gesammelten Daten aus der Mappe für die Mitarbeiter sehr hilfreich. Unter meinpflegezentrum.de erhalten Sie ein umfangreiches Grundpaket mit Vordrucken zum aktuellen Gesundheits- und Versorgungszustand sowie nützlichen Hinweisen für den Notfall. Hilfreiche Informationen zur Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung ergänzen das Paket sinnvoll. Jeder kann in die schon gegliederten Abschnitte seine persönlichen Dokumente wie aktuelle Arztberichte, Medikamentenpläne oder den Organspendeausweis hinzufügen.

Unterstützung und Betreuung im Alltag

Der Pflegealltag ist sehr zeitaufwändig und kann für alle Beteiligten schnell zur Belastung werden. Hier hat unizell mit Carekura eine passende Lösung für Sie: Über die Verhinderungspflege können Sie Ersatzpersonen finden, die kurzfristig einspringen oder regelmäßig begleiten. Wir finden die richtige Person für Sie, die zu Ihnen passt und die zuverlässig ist. Unsere Mitarbeiter sind von uns geprüft und haben große Freude an ihren Aufgaben.

Wichtig: Diese Unterstützung können Sie zusätzlich zu Ihrem Pflegegeld oder Pflegedienst bekommen. Sie müssen keine Kürzungen befürchten.

Informieren Sie sich unverbindlich und kostenlos: 0451 / 39 890 - 18 50 oder www.carekura.de

Hausnotruf im Ernstfall

Hausnotrufgeräte unterstützen Alleinlebende in Notsituationen, wenn selbst keine Hilfe gerufen werden kann. Bei einem plötzlichen Sturz oder Kreislaufbeschwerden wird eine direkte Sprechverbindung zu einer Notrufzentrale hergestellt, die rund um die Uhr besetzt ist. Die Zentrale verständigt dann je nach Vertrag einen Angehörigen oder den Notarzt.

Die Wohnung benötigt dafür einen Telefonanschluss (Festnetz). Hausnotrufgeräte sind elektronische Systeme, die über das Telefonnetz mit einer Zentrale verbunden sind. Dieser mobile Alarmsender sollte als Kette, Armband oder Brosche stets am Körper getragen werden.

Wer hat Anspruch?
  • Pflegebedürftige bereits ab Pflegegrad 1
  • Die pflegebedürftige Person muss alleinlebend oder über weite Teile des Tages alleinlebend sein.
  • Eine Notsituation kann jederzeit eintreten und die Bedienung eines handelsüblichen Telefons ist dann nicht möglich.
Hinweise: Auch zusammen lebende Ehepartner können Anspruch auf ein Hausnotrufgerät haben, wenn der Partner über weite Teile des Tages z.B. durch Berufstätigkeit nicht zu Hause ist.

Es gibt viele Anbieter für Hausnotrufgeräte, zum Beispiel die Johanniter oder Malteser. Die Grundversorgung übernimmt die Pflegekasse zuzahlungsfrei. Zusatzleistungen wie die Erinnerung an Medikamenteneinnahme, Weckdienst, Kontrollanrufe, zusätzlicher Funkfinger usw. sind selbst zu finanzieren.

Was genau ist Demenz?

Die Demenz gehört zu den häufigsten Krankheitssyndromen im Alter und umschreibt einen Abbau des Gedächtnisses sowie anderer kognitiver (= auf das Denken bezogener), emotionaler und sozialer Fähigkeiten und Fertigkeiten. Der Demenz zugrunde liegt eine zumeist diagnostizierbare Erkrankung des Gehirns, in deren Verlauf sich die Nervenzellen und Nervenzell-Verbindungen im Gehirn verändern oder zerstört werden.

Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz

Als eine zentrale Maßnahme der Agenda "Gemeinsam für Menschen mit Demenz" fördert das Bundesfamilienministerium den Aufbau von Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz: Ziel dieses Programms ist, Demenzerkrankten und ihren Angehörigen direkt in ihrem Wohnumfeld die bestmögliche Unterstützung zu bieten und es Betroffenen zu ermöglichen, so lange wie möglich in ihrem sozialen Umfeld zu bleiben. Dies soll vor allem durch Netzwerkbildung, aber auch durch das Angebot und die Vermittlung von Hilfe und Unterstützung vor Ort geschehen.